ein Kinderfahrrad für Mädchen – aus alt mach neu

Wir begeben uns zeitnah in den wohlverdienten ersten richtigen Urlaub seit etwa einem halben Jahr. Bevor wir uns aber die Tage „vom Acker machen“, wie wir hier so gerne auf dem Lande sagen, wollte ich nun endlich zu unserem DIY-Geburtstagsgeschenk unserer Kleinen auflösen. Klein L. bekam nämlich ein, wie wir finden, zauberhaftes Mädchenfahrrad. Aber dieses kam nicht so vom Werksband, sondern aus dem heimeigenen Bastel-Schuppen. Hier also ein paar Bilder zu unserem DIY: aus alt mach neu – Kinderfahrrad aufgehübscht

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Das Ursprungsrad kam übrigens für ´nen 10er gebraucht von Freunden und war als solches, eigentlich noch gut in Schuss. Nur leider nicht ganz so schön, wie es sich unsere kleine Räuberbraut gewünscht hatte. Auf der Wunschliste stand nämlich neben der Farbe Rot und Rosa, eine Bremse (hatte sie noch nicht am Laufrad), Pedalen (eine echte Neuerung am Rad – solltet ihr auch mal ausprobieren 😉 ), ein Gepäckträger und eine Klingel.

Bis auf den Gepäckträger, welcher durch einen formschönen Korb ersetzt wurde, haben wir uns nicht Lumpen lassen und unser Bestes gegeben. Welche Stufen dieser „Aufhübschungsprozeß“ aber detailliert durchlaufen hat, könnt ihr hier sehen:

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Und falls sich jemand gefragt hat, wie wir die Plaste umgesprüht haben? Zuerst mit einer kleinen Schleifkur mittels feinem Schleifpapier, dann mit einem Plaste-Primer grundiert und anschließend mehreren Lagen Sprühfarbe begesprüht. Die Farben und der Primer dazu waren von Montana.cans. Die wahnsinnig vielfältigen und schönen Farben decken nämlich wirklich gut und sind mit ca. 4 Euro pro Dose noch wirklich gut erschwinglich. Die Griffe von Wishbone mussten wir leider aufgrund der Länge etwas einkürzen. Sie passen trotzdem super zum Rad. Die Klingel hat den wilden Hupeversuchen der enthusiastischen Fahrradneubesitzerin leider nicht lange standgehalten. Kitty bleibt trotzdem, sieht nämlich einfach zu süß aus. Sie wird aber demnächst von einer einfachen Metalklingel unterstützt. Den Fahrradkorb habe ich übrigens ganz einfach, mit ein paar Filzbommeln aufgehübscht. Fast hätte es auch noch ein paar zusätzliche Quasten am Lenker gegeben, ich konnte mich dann aber doch noch stoppen. Wär sicher etwas zu viel des Deko-Guten gewesen.

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Und so sieht nun das neue (gebrauchte) Rad unserer Kleinen, zusammen mit seiner stolzen Besitzerin aus. Jetzt muss nur noch fleißig Treten geübt werden und dann klappt´s nach „wer sein Fahrrad liebt, der schiebt“, bestimmt auch bald mit der ersten richtigen Radelrunde um den See.

Habt am Montag einen tollen Start in die neue Woche und mehr von uns dann in den nächsten Tage aus Römö (Dänemark). Dahin wird es uns nämlich verschlagen.

Liebe Grüße, Eva

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