DIY – Tierketten

Hallo ihr Lieben, es ist etwas Zeit seit dem letzten DIY vergangen, aber die Arbeit und der Alltag hatten mich besonders in den letzten Wochen voll im Griff. Weil mich aber so viele meiner Freunde zu den Tierketten gefragt haben, die wir als Gastgeschenk mit den Kindergästen zur Geburtstagsfeier des Großen gebastelt haben, wollte ich euch diese heute als DIY noch einmal vorstellen. Also auf ins Tierketten-DIY gebastele…

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Material: An Material braucht ihr nicht viel. 1. Kleine Plastetiere (bei mir waren es Schleichtiere der kleinsten Größe). 2. Ketten/Schnüre (dazu habe ich eine etwas dickere Baumwollschnur als dem Nähladen gewählt, weil es sie in tollen Farben gab, auf der Haut der Kleinen angenehm tragbar sind und beim Ziehen daran nicht so schnell einschneiden). 3. Perlen. Ob Plaste oder Holz, das ist Geschmackssache. Nur passen sollten die Perlen über die Schnur. Zusätzlich braucht ihr noch irgendein Klebeband und eine einfache Schere.

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Bastelanleitung: Um eure Tierkette selber zu basteln, solltet ihr zuerst eure Schnurenden mit Klebeband umkleben (1) um ein zu schnelles Ausfranzen der Enden zu verhindern. Außerdem lassen sich die Perlen so auch viel einfacher auffädeln. Dann bindet ihr die Kette als Schlaufe, wie in Foto (2), um euer Lieblingstierchen und zieht alles gut fest. Nun empfehle ich mindestens eine Perle zum Fixieren der Schlaufe auf beide Schnüre zu fädeln (3) und dann ganz nach Belieben links und rechts weiter Perlen nach Lust und Laune aufzureihen (4). Wie im letzten Foto zu sehen, gibt es dabei viele Möglichkeiten der Farb-, aber auch der Formengestaltung. Jeder ganz wie ihm ist. Am Ende noch ein Verschlussknoten und FERTIG!

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Das tolle an den Ketten ist, das man sie nicht nur mit Kindern leicht und schnell basteln und ganz frei gestalten kann, sondern man kann sie auch super als Geschenk überreichen. Auch besteht die Möglichkeit sie bei Belieben wieder komplett auflösen um mit den Tieren Bauernhof oder Waldtiere zu spielen, oder sie mit einem neuen Lieblingstier zu bestücken.

So oder so, wir hatten viel Spaß beim Geburtstagsbasteln mit den Tierketten und ich hoffe unsere kleinen Gäste werden immer an hiesige laute, wilde und lustige Kinderfete unseres Großen zurückdenken, wenn sie ihre Tierkette umlegen.

 

Unsere neuen Kinderhelme von WOOM

Sicherheit ist uns immer schon wichtig gewesen, gerade bei den Kleinen. So sind unsere Kinder von Anfang an, als Mitfahrer oder auch als Selberfahrer auf dem Laufrad oder Fahrrad, mit Helm gefahren. Und auf der Suche nach einem neuen schönen Kopfschutz für meine zwei verrückten Radler, bin ich durch Zufall über WOOM gestolpert. Eigentlich eine Firma für Fahrräder, aber eben auch für deren Zubehör, bei denen ich mich gleich in die schönen Kinderhelme verliebt habe. Sicher, schön, super leicht und auch noch mit gutem Sitz – was will Mutti mehr?

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Über WOOM: „Gegründet wurde die Marke WOOM vom Studio Bezdeka bestehend aus Christian Bezdeka, Industriedesigner mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Fahrrad Industrie und Marcus Ihlenfeld als Partner, welcher aus dem Bereich Marketing kommt. Beide vereint die Liebe zum Rad. Auf der Suche nach guten Kinderrädern für die eigenen Sprösslinge sind sie gescheitert – und gingen das Problem selber an. Sicherheit, Ergonomie, Handling, Design, Schadstofffreiheit und Nachhaltigkeit zeichnen WOOM Bikes aus.“

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Toll bei WOOM ist auch, dass man sein gekauftes WOOM Bike mit wachsendem Sprössling upcyclen kann. D.h. man sein zu klein gewordenes Rad, bei bestehender WOOM -Upcycling-Mitgliedschaft, mit dem Kauf eines neuen, größeren WOOM Bikes, zurückschicken kann und dafür den alten Kaufpreis wieder erstattet bekommt. Toll oder?

Und um noch einmal auf unser beide Kinderradhelme zurück zu kommen: wir lieben sie wirklich! Der eine, in rot für Kinder von 44-55cm KU, welcher vor allem an die super schönen Helme von Mofafahrern erinnert und neben tollem Design auch noch mit richtig gutem Sitz und spitzen Kinnverschluss daher kommt. Der andere, in blau, als Jugendhelm bis 63cm KU, macht jeden jungen Rad-, Skateboard- oder auch Inline-Fahrer froh. Er ist super leicht (250g) und ausgestattet mit einem besonderen Magnetverschluss, den ich so noch nie zuvor gesehen habe.

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Auch wenn wir hoffen, dass unsere neuen Helme nicht so häufig zur tatsächlichen Schutz-Anwendung kommen (Stürze und so…. ihr versteht schon), sind wir wirklich sehr happy mit Design und Qualität der zwei Neuen (und liebäugeln auch schon mit dem passenden Rad dazu). Neben schönen Kinderhelmen gibt es bei WOOM nämlich vor allem auch tolle und hochwertige Fahrräder. Aber seht doch einfach selber!

Soooo… wir müssen jetzt wieder los auf die Rennstrecke. Habt einen tollen Start in die Woche!

Liebe Grüße, Eva

 

Onno & Ontje – Thomas Springer und Matthias Derenbach

Heute haben wir ein schönes Kinderbuch für euch, welches dieses Mal wieder mein Mann zunächst mit den Kindern gelesen und anschließend für euch besprochen hat. Aber bevor es damit richtig losgeht, hier noch mein „kurz und knapp“ zu Buch „Onno & Ontje„, erschienen im Coppenrath Verlag.

kurz und knapp: „Onno & Ontje“, Autor: Thomas Springer, Illustrator: Matthias Derenbach, erschienen im Coppenrath Verlag, Format: 31 x 26 cm, 32 Seiten, vierfarbig, Hardcover, empfohlenes Alter: 3 – 6 Jahre, 12,99 €, schöne Geschichte, tolle Bilder, lesenswert

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Zum Inhalt: „Onno & Ontje ist ein gelungenes Kinderbuch, dessen Geschichte und Illustration auf ganzer Linie überzeugen kann. Im Mittelpunkt steht Onno, ein alte Fischer, der die Einsamkeit liebt und daher mit seiner Frau Olga auf einer einsamen Insel  im Wattenmeer wohnt. In aller Ruhe und mit nur ein paar Tieren, entfliehen sie der Hektik und dem Stress an Land. Onno hat jedoch ein Problem, obwohl Fischer und schon älter, wird er von heute auf morgen schwer seekrank. Mit der heiß geliebten Ruhe auf dem Meer ist es damit für Onno aus. Seine Frau, ganz verständig und anderes als das Bild vom „Fischer und seiner Frau“, übernimmt deswegen Rolle des Fischers, nicht nur um weiter frischen Fisch essen zu können, sondern auch, damit ihr Mann seine Ruhephasen hat. Als seine Frau nun eines Tages, bei unruhiger See und beginnendem Unwetter zum Fischen hinaus fährt, kommt Onno nicht herum sich Sorgen um seine Olga zu machen. Doch noch während er sich sorgt,  findet er plötzlich,  ja was eigentlich? Darüber ist sich Onno zunächst selbst nicht ganz im Klaren… aber es stellt sich heraus… er findet einen Freund fürs Leben.

Zum Text: Betrachtet man das Cover muss sich dieses Buch natürlich zunächst Vergleiche mit “ Pettersson und Findus“ gefallen lassen. Zu ähnlich ist die Optik und doch verschwindet dieses Bild schnell. Das hat dann überhaupt nichts mit der Qualität der Geschichte zu tun, vielmehr ist es eben doch anders. Es ist eine andere Art der Geschichte und Schwerpunkte werden anderes gesetzt. Onno ist ein sympathischer Einzelgänger der plötzlich entdeckt, dass sein neuer Freund Ontje eigentlich doch eine Bereicherung für sein Leben ist, wer hätte dies gedacht. Es sind die kleinen Widersprüche, ein Fischer der Seekrank wird, die tierischen Verwechslungen und das scheinbar griesgrämig Gemüt von Onno, dass den besonderen Reiz für Jung und Alt ausmacht. Der Eigenbrötler der seine Ruhe sucht und entgegen so manchen Anglern die man hier und da so trifft, trotzdem Lieb und sympathisch bleibt. Er ist halt nur gern allein, bleibt aber bedacht und fürsorglich, ob seiner Umwelt. Thomas Springer erzählt diese Geschichte mit viel Humor und immer einem kleinen Augenzwinkern. Ganz nebenbei bekommen die Kleinsten noch eine Einführung in das Leben am und mit dem Meer, zu Ebbe und Flut und welche Tiere es dort gibt. Es ist ein sehr spielerischer Umgang mit der Wissensvermittlung, der ganz dezent und unaufdringlich ist und an Informationen nicht überlädt.

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Zum Design: Der größere Reiz für die Kinder sind aber sicher die warmherzigen und detailreichen Illustrationen von Matthias Derenbach. Man sieht sofort, dass in diesem Buch viel Handarbeit steckt. Angefangen beim immer wieder durchblitzenden Aquarellpapier, den Bleichstiftzeichnungen und der kunstvoll verwendeten Wasserfarben und, dann sicher am Computer hinzugefügten liebevollen Akzentpunkten und gelungen kleinen Highlights. Warme Farben dominieren das Bild, spiegeln die ruhige und beschauliche Atmosphäre wieder und setzen den besonderen Kontrast zum dunklen, bedrohlichen Unwetter, dem Sturm bei Nacht, der am Meer eben nicht ausbleibt. Das gesamte Artwork von Derenbach ist durch viele liebevolle Details geprägt, surfende Seesterne, singende Krabben oder gelangweilte Wattwürmer, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Diese Bilder regen die Phantasie der Kinder an und laden dazu ein, sich dieses Buch immer und immer wieder anzuschauen und neue Kleinigkeiten zu entdecken. Man nimmt dieses Buch gern in die Hand und wird allein schon von der ansprechenden Aufmachung, der gelungen Cover – Illustration und der tollen Spotlackoptik angesprochen werden.

Fazit: Eine schöne beschaulich erzählte Geschichte zum selber lesen oder verschenken. Ein gelungenes Buch bei dem man sich nur wünschen kann, dass dies erst der Auftakt ist und noch weitere Geschichten mit „Onno & Ontje“ folgen werden.“

Lieblinge der Woche

Heute habe ich endlich mal wieder ein „Lieblinge der Woche“ für euch. Diesmal mit ganz vielen schönen Sachen für kleine- und große Mädchen. Von individualisierbarem Schmuck, über Täschchen, Haaraccessoires, Tragbares in rosa, rost, blau oder mit Punkten, Turnbeutel für die Kleine oder große Tasche für Mama, alles ist bunt gemischt und für das eine oder andere Mädchen die Erfüllung eines Traums.

Alle Links zu den Bildern, wie immer unten.

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Bilder: 1) Schmuck von merci maman, 2) Täschchen von Skip Hop, 3) tolle Merino-Wäsche von smalls, 4) Mädchenaccessoires von Pomp De Lux, 5) (Ballet-) Kleider von Alice&Ames, 6) Turnbeutel von nobodinoz z.B. via smallable, 7) Kinderkleidung von en-fant dk, 8) Shopper von Minuk (aktuell leider gerade noch in Elternpause).

Bei uns stehen auch schon mindestens 3 dieser Sachen auf der Zubestellen-Liste. Welche? Seht ihr bestimmt bald auf Instagram. Habt eine tolle Restwoche.

Liebe Grüße, Eva

wenn jemand seinen 5. Geburtstag feiert …

… muss man es doch richtig krachen lassen, oder?

Mit ziemlich süßem und unglaublich buntem Regenbogenkuchen (selbst gebacken vom besten Ehemann), farbenfrohen Luftballons, vielen Geschenken und vor allem der ganzen Familie!

Und genauso haben wir diese Woche den 5. Geburtstag unseres Großen begangen. Der absolute Höhepunkt dabei war, der Helium-Stimmen–Veränderungs-Versuch aus den gefüllten Luftballons, aller männlichen Gäste zu fortgeschrittener Stunde (Gott sei dank ohne Fotobeweis).

Um euch aber auch ein Stück weit an den „Festlichkeiten“ teilhaben zu lassen, hier ein paar Bilder vom Geburtstag des Großen:

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Wunschgeschenk war übrigens alles, bei dem sich Star Wars und Lego treffen. Und dieses musste dann natürlich auch sofort nach dem Entpacken aufgebaut werden, am Kaffetisch wartende Gäste hin oder her. Ach, und in der Mitte findet ihr noch ein Bild unsere selbstgemachten Kindergeburtstagseinladungen. Auch ein einfaches DIY, mit Foto auf der Vorderseite und Luftballon, gefüllt mit allein Einladungsdetails und Konfetti im Bauch, auf der anderen Seite. An diese kam aber nur, wer den Ballon aufgeblasen und zum Platzen gebracht hat. Riesen Spaß, sag ich euch…. (besonders das Konfetti im heimischen Wohnzimmer… war ja nicht unseres 😉 )

Der Kindergeburtstag steht allerdings erst kommende Woche an. Für Vorschläge zu schönen Outdoor-Spielen dafür, wäre ich deswegen sehr dankbar 🙂 .

Habt ein tolles Wochenende. Liebe Grüße, Eva

New colours – Wayda collection SS´16

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Alle von euch, die mir, Kindertage und damit auch dem Rest der Familie auf Instagram folgen, ist vielleicht schon aufgefallen, welche großen WAYDA Toulouse Fans wir sind. In den letzten Monaten ist unser Wayda-Tucharsenal schon auf stolze 6 Teile angewachsen. Wir hätten da eines in Tender Rose, Misty Grey, Sea Green, Petrol, Mustard Gold und jetzt auch noch in Blue Glacier. Aber wer sagt, eines für jeden sollte doch wirklich reichen, muss leider etwas Gaga sein, denn ….   WAYDAs kann man nie genug haben!

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Diese aus Biobaumwolle und in Deutschland produzierten Tücher sind einfach wunderbar und besonders für die Übergangszeit ein tolles Accessoire. Sie halten den Hals bei Wind und Wetter schön warm und sehen zu fast allen Outfits und in der richtigen Farbe (deswegen ist klar, man braucht mehere 😉 ) einfach nur gut aus. Und weil wir wirklich von Qualität, Verarbeitung und nachhaltiger Produktion der Tücher überzeugt sind, wollte ich euch heute von der neuen Frühling/Sommer Kollektion 2016 berichten und welche schöne neuen Farben sie mitgebracht hat. Da hätten wir nämlich Holi Orange, Savage Linen, Purple Cheer, Grey Pebbles, Deep Turquoise, Blue Glacier und Raspberry Stroke. Fünf dieser neuen Farben könnt ihr oben schon bewundern. Den Rest gibts dann online auf WAYDA Toulouse.

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 Über ein tolles neues großes Tuch aus der aktuellen Kollektion, durfte sich auch mein lieber Gatte freuen, der euch sein Wayda in der Farbe Blue Glacier, auch gleich auf den Fotos hier, vorgestellt hat. Die Tücher der beiden Kleinen stammen noch aus der letzen Kollektion, sind deswegen aber definitiv nicht weniger schön.

Und wer von euch jetzt noch mehr über Marie, der Gründerin von WAYDA Toulouse, ihrer fairen und nachhaltigen Produktion und viele weitere Infos zu WAYDA Toulouse erfahren möchte, kann gerne hier oder gleich auf der Webseite von WAYDA noch etwas schmökern.

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Und solltet ihr euch jetzt auch gerne euer eigenes WAYDA zulegen wollen, schaut doch mal im Shop von Wayda Toulouse. Aber auch weltweit gibt es mittlerweile online wie auch lokal viele Retailer. Besonders wissenswert für alle deutschen Kunden und Sparfüchse: auch wenn Waydas Gründerin Marie, als gebürtige Deutsche jetzt in Frankreich lebt, werden alle Waydas aus ihren Shop von Deutschland aus verschickt und sind damit Versandkosten günstig.

Und jetzt wünschen wir euch noch ein schönes Restwochenende.

Ganz liebe Grüße, Eva

Der Sommer kommt – Bademode für Kinder

Ok, die 30 °C hat bisher nur unser Ofenthermometer gekrankt. Aber der Sommer steht bei mir gedanklich doch schon vor der Tür. Also Zeit sich mal wieder im world wide web nach schöner Kinder Bademode für die anstehende Saison umzuschauen.

Hier meine Ausbeute an Shorts, Badeanzügen und Kombis sowie weltweiten Brands, die sich an Strand und Pool wirklich sehen lassen können:

 

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Bilder: 1) Tom&Teddy beachwear for gyus, 2) Bademode von Stella McCartney, 3) Bademode von Snapperrock, 4) Surf Tee von Bobo Chooses, 5) Kids Badeshorts via smallable, 6) farbenfrohe swimwear von Beanie&Bear, 7) Badeanzug von Petit Bateau

Nicht in meinem Bett !! – Leila Brient und Emilie Angebault

Halli, hallo, hallöle! Seit meinem Wiedereinstieg ins Arbeitsleben hat sich unser Familienrhythmus leider wieder mehr richtig kürzere Abende und frühere Morgende verschoben, so dass leider nicht mehr so viel Zeit zum Internet-durchforsten und Bloggen bleibt. Soooo schade! Aber ich hoffe, wenn sich alles eingespielt hat, wieder mehr Zeit für euch und Kindertage zu finden. Und da freie Zeit im Leben einer Mutter ja nun bekanntlich Mangelwahre ist, wollte ich heute einfach mal den werten Gatten mit der Buchbesprechung von „Nicht in meinem Bett!!“ von Leila Brient und Emilie Angebault, erschienen im Tinten Trinker Verlag, zu Wort kommen lassen.

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Hier noch schnell mein kurz und knapp zum Buch, bevor ich dem Herrn das Wort übergebe: Titel: Nicht in meinem Bett!!, Autor: Leila Brient und Emilie Angebault, erschienen im Tinten Trinker Verlag, Format: 30 x 21,5 cm, 28 Seiten, vierfarbig, Hardcover, empfohlenes Alter: 3 – 6 Jahre,  14 €

Viel Spaß beim Schmökern mit unserem Papa!

„Alle Eltern kennen die Vorlieben der Kleinsten, doch lieber im warmen, kuschligen Bett der Eltern zu schlafen und nicht in ihrem eigenen. Und wenn das, vielleicht je nach Größe des Betts, auch sehr schön sein kann, auf Dauer ist dies keine Lösung. Genau dieses Thema greift das Buch „Nicht in meinem Bett!! “ auf.
Die erste Reaktion unseres Sohnes, als er Cover des Buches betrachtete, fiel positiv aus, „cool ein Ritter“. Der Einband hatte ihn jedenfalls sofort in seinen Bann gezogen, für ihn versprach das Buch Abenteuer pur, es war farbenfroh und voller märchenhafter Elemente. Er sah einen Ritter, einen Tiger und einen Dinosaurier (okay es ist ein Krokodil) und spätestens da hatte es sein Interesse geweckt. In meinen Augen spricht es auch die Erwachsenen unmittelbar an, gerade weil der kleine Hase im Zentrum des Covers friedlich schläft und man sich eigentlich fast sicher sein kann, dass diese Reise, welcher Natur sie auch sein mag, friedlich und glücklich ausgeht.
Nach dem Lesen, fiel das Fazit unseres Sohnes, jedoch eher nüchtern aus „Gut! Aber nicht mein Lieblingsbuch.“ Dem muss ich leider zustimmen, die Prämisse des Buches ist verlockend und ein Großteil der Illustrationen wirklich wunderschön, aber der Text wirkt etwas kühl und die Menschen im Buch, im Verhältnis zum verspielten und wundervoll anzusehenden Rest sind eher, schlicht und einfach. Auch der Tenor der Geschichte, wenn es sicher auch so nicht ankommen soll, wirkt dann doch eher kühl, als versucht man das Kind, um jeden Preis, aus dem Bett zu bekommen.
Dabei ist der Illustrationsstil beeindruckend, sehr warm, liebevoll, vielleicht schon etwas zu verspielt für die jüngeren Leser. Es hat einen Hauch von Bohème, mit viele kleine, gut ausgearbeitet Details, was dazu führt, dass es auch beim X-ten Mal lesen für den Leser und den Betrachter nicht langweilig wird, denn sind wir doch mal ehrlich, viele der Bücher die wir vorlesen, lesen wir mehr als einmal. Immer wieder entdeckt man kleine, überraschende Elemente, die zum verweilen auf den Seiten einladen. Auf der anderen Seite sind aber gerade die Eltern in diesem Buch eher einfach gehalten, glatte Flächen und im Verhältnis zum Rest, eher grob und einfach ausgeführt. Was jedoch kein Problem ist, lässt sich diese Besonderheit doch damit erklären, dass die kindliche Phantasie um ein vielfaches reicher und farbenfroher ist, als der Alltag der Großen. Man kommt nicht umhin sich zu wundern, ob nicht wir „Alten“ unser rationales Denkkonstrukt aufbrechen sollten und uns von der Unbefangenheit der Kinder inspirieren lassen können.
Womit ich persönlich aber ein Problem habe ist der Text, wobei ich nicht zu sagen vermag, ob dies vielleicht an der Übersetzung liegt, dem klang der Wörter und dem Ton der Sprache. Es werden die bekannten repetitiv Elemente verwendet, also Sätze die auf jeder Seite wiederholt werden. Grundsätzlich ist dies ein schönes Stilmittel für Kinder, da sie diesen Teil dann, vor den Eltern, voller Begeisterung aussprechen. Hier springt der Funke leider nicht so recht über. Insgesamt wirkt der Ton der Sprache etwas eckig und weniger warm und bildet einen doch harten Kontrast zu den wundervollen Illustrationen. Auch der Versuch der Eltern das Kind mit den Worten „in deinem Bett für große Jungs …“, zu motivieren, im eigenen Bett zu schlafen, wirkt eher kühl, als liebevoll. Es ist dieser harte Kontrast aus Bild und Text, der die Botschaft vermutlich kühler wirken lässt, als sie tatsächlich ist. Hinzukommt, dass das Ende ziemlich abrupt erscheint und keine der phantasievollen Idee zuvor aufgegriffen wird, die Geschichte hat deutlich mehr Potential, dass aber im Text nur unzureichend ausgenutzt wird. Auch Sätze wie „… die wohl längste Umarmung in der Geschichte der Umarmungen“ zielt auf ein älteres, reiferes Publikum ab, für jüngere Kinder, die die Zielgruppe sind, ist dieser Satz zu konstruiert, abstrakt und damit nicht wirklich greifbar.
Als Fazit bleibt für uns, es ist ein wundervolles Bilderbuch, dessen Geschichte, die durch Bilder erzählt wird, derer des reinen Textes, um Längen überlegen ist. Allein deshalb lohnt sich der Kauf des Buch, es ist eine magische Welt voller wundervoller, bezaubernder Elemente , kleiner Geschichten die in den Bildern selbst zu finden sind, die fern ab vom sachlichen, eher kühlen Text, den großen Reiz dieses Buches ausmachen.“

9 Monate mit dem B-Agile 4 Plus

Hallo ihr Lieben, erinnert ihr euch noch an unseren fahrbaren Familienzuwachs, den B-Agile 4 Plus von Britax Römer, der vor gut 9 Monaten zu uns gestoßen ist? Damals war er nagelneu und ich hatte ihn euch mit all seinen Besonderheiten schon einmal vorgestellt. Jetzt ist genug Zeit vergangen, um einmal zu berichten, wie er sich so bei unseren vielen Stadt- und Geländefahrten geschlagen hat. Eines kann ich vorweg nehmen, er war uns stets ein treuer Gefährte und rollt und rollt und rollt. Aber er hat auch schon einige kleine Einbußen erlitten, dazu aber später mehr.

B-Agile4Plus-Bericht-Titel Wir sind eine sehr aktive Familie und verlangen von unserem Buggy einiges. Nicht nur, dass dessen Fahrgast nun schon recht groß und auch an Kilos über die letzten Monate noch ein wenig zugelegt hat, aber auch unsere Kleinstadt-Straßenbedingungen sind mit reichlich Kopfsteinpflaster nicht gerade der Traum aller Radaufhängungen. Dazu kommt, dass wir uns wegen der Hunde, viel abseits allen Asphalts, auf Schotter- und Waldwegen herumtreiben, was wiederum seine Herausforderungen mit sich bringt. Aber der B-Agile, ist, wie der Name schon sagt, ja auch etwas für die aktive Familie.

Und so hat er sich in unserem Alltag geschlagen – unser Testbericht:

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Bilder siehe unten: 1). Die Sitzfläche hat sich trotz allen Übermuts unserer Kleinen, bisher haltbar gezeigt und war aufgrund der stufenlosen Verstellbarkeit bis in die Waagerechte, auch auf langen Wegen stets eine gute Schlaf- und Liegefläche. 2). Das sehr große Sonnen/Wind-Verdeck hat sich bei uns wirklich gelohnt. Unsere Kleine ist recht sonnenlichtempfindlich und bei starkem Sonnenschein, aber auch kräftigem Windböen, hat das Verdeck, welches sie sich selbst leicht nach unten ziehen konnte, oft guten Schutz geboten. 3). Die Fußstütze: Hier tauchte leider früh Verschleiß auf, denn die Arretierung der hochgeklappten Fußstütze klappte bereits nach einigen Monaten bei Gerüttel auf unebenem Boden, immer wieder nach unten. So muss man auf Kopfsteinpflaster alle 50m die Stütze wieder anheben und einrasten lassen, oder einfach auf den Komfort gerader Beine verzichten. Auch kein Problem, aber trotzdem ärgerlich. Ansonsten hat die Stütze den Füßen unserer Kleinen bisher guten Halt geboten und sieht dazu auch nach häufigem Gebrauch, noch gut aus. 4). Die Räder: Wie auf den Bildern ersichtlich, haben die Räder schon einige Kilometer hinter sich gelassen, rollen aber trotzdem noch einwandfrei. Einzig die Aufhängung der Vorderräder schlaggert, besonders auf Kopfsteinpflaster, schon recht eindrucksvoll.

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5). Der Spielbügel: Hier trifft Gutes auf wenig Praktisches. Denn einerseits ist der seitliche Öffnungsmechanismus des Spielbügels sehr stabil, leicht zu Händeln und mit guter Mechanik versehen. Andererseits kann man leider gerade das Polster dieser Stange, an der ständig die klebrigen und schmudeligen Finger der Kleinkinder angreifen, nicht abziehen und waschen. Hier würde sich ein einfacher Reisverschluss zum leichten Wechseln, wirklich gut machen. 6). Das Rückverdeck mit großer Taschen ist immer noch in einem sehr guten Zustand und bietet mit seiner Tasche wirklich viel Stauraum. Auch kann man dieses Teil des Verdecks ganz leicht mit einem Reisverschluss abtrennen und in die Waschmaschine schmeißen, sollte doch einmal der Kindersnack den Weg aus der Verpackung gefunden haben. 7.) Der Schiebegriff sieht trotz 9-monatigem häufigen Gebrauch immer noch sehr gut aus und hat bisher auch Keinerlei Materialverschleiß gezeigt. Allerdings gäbe es auch hier noch eine kleine Möglichkeit zur Verbesserung, indem man diese Schiebestange noch höhenverstellbar einbauen würde. So könnten Große und Kleine sich ihre optimale Schiebehöhe selbst einstellen. 8). Ja, ihr habt recht, Nr. 8 ist nicht im Bild benannt, ich wollte euch trotzdem im letzten Foto noch unsere blaue Eule (von Skip Hop) zeigen, die uns besonders im Straßenverkehr sehr viel Stress genommen hat. Da das das Manövrieren des Kinderwagens mit Kind an der Hand vorbei an fahrenden Autos, gelegentlich etwas anstrengend sein kann, sind wir froh, dass unsere Kleine gerne an ihrer Eule läuft und so, nah am Buggy, bisher sicher durch die Straßen getippelt ist.

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Ein Resümee: Der B-Agile 4 Plus von Britax ist wirklich ein toller Buggy. Er sieht nicht nur gut aus, sondern ist gut verarbeitet und bietet seinem Fahrgast und Fahrer viele Annehmlichkeiten. Aber es gibt auch noch einige Verbesserungsmöglichkeiten, die vom Hersteller bedacht werden könnten. Ob der B-Agile etwas für eure Familie ist, müsst ihr nun selbst entscheiden. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Britax, würden aber aufgrund unserer sehr häufigen Off-Road-Fahrten, beim nächsten Buggy vielleicht einem gefederten und mehr für unebene Wege konstruierten Model, wie zum Bsp. dem Britax Go Next den Zuschlag geben (auch wenn dieser mit knapp 1000€ Anschaffungskosten einer ganz anderen Preisliga entspringt).

Deswegen können wir sehr überzeugt sagen, der B-Agile 4 Plus bietet mit ca. 210€ für Buggy, 49€ für das Verdeck und all seinen Vorzügen, ein richtig gutes Preisleistungsverhältnis.

Lieblinge der Woche

Fast Freitag! Heute deswegen mal ganz flott zum anstehenden Wochenende, meine Lieblinge der vergangenen Woche. Viele der schönen Dinge finde ich übrigens neuerdings über Instagram. Was für eine tolle Platform für so eine photografie- und bilderbegeisterte Nudel wie mich!

Also,… da hätten wir einmal die unglaublich süßen handgemachten Kuscheltiere aus Down Under von grandy and baa (Versand weltweit!), die tollen Tüchen und Decken von modern burlap, sowie die tolle Biomode für die Kleinen bis Größe 92 von Noeser und die unglaublich schönen Matroschka von scetch inc.

 

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Bilder: 1) die wunderschönen handgerfertigten custom made Stoffpuppen von grandy and baa, 2) Heimtextilien von modern burlap, 3) die tolle (Baby-) Biokleidung von Noeser, 4) Black and White Matroschkas von Scetch Inc z.B. via designupdate

(Bei uns ist übrigens gerade ziemliches Krankenlager angesagt und wir müssen die Kinder erst einmal zum Wochenende wieder richtig fit kriegen. Da hilft nur viel Liebe, Schlaf und der Inhalator.)

Also habt ein wundervolles Wochenende und bleibt den bösen Viren fern!

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